Einbrecher vs. Alarmanlage

Von Ende September bis Anfang März erhöht sich die Zahl der Einbrüche jedes Jahr rasend schnell. In den frühen Abendstunden nutzen die Einbrecher die Dunkelheit und sehen schneller die (noch) leerstehenden Wohnungen und Häuser.

Ob Ihr Haus für Langfinger attraktiv ist bestimmen Sie selbst!

Denn wichtigster Faktor ist die Zeit. Je schneller Einbrecher im Haus und wieder raus sind, desto interessanter wird das Objekt. Und in den Abendstunden ist auf den Straßen noch reger Betrieb, also gestaltet sich auch die Flucht relativ einfach.

Um sich  vor Dämmerungseinbrüchen zu schützen empfiehlt es sich:

  • Zeitschaltuhren auf Terrasse und in Eingangs- sowie Einfahrtsbereichen zu installieren
  • Im Garten die Hecken regelmäßig zu schneiden, damit auch die Nachbarn ein Auge auf Ihr Grundstück haben können
  • Leitern und andere Werkzeuge wegzuräumen und versperrt aufzubewahren
  • Im Urlaub Briefkästen regelmäßig zu leeren und auch den Schnee räumen zu lassen
  • Fenster und Balkontüren nie gekippt zu lassen

Erhöhten Schutz und noch mehr Abschreckung bieten Alarmanlagen und Videoüberwachung

Laut einer Studie lassen sich bereits 60% der Eindringlinge durch eine gut sichtbare Alarmsirene oder das angebrachte Hinweisschild „alarmgesichert“ abschrecken.

Bei Alarmanlagen gibt es viele Möglichkeiten. Ob verkabelt oder mit Funk, achten Sie darauf einheitliche Hersteller zu verwenden. Verschiedene Hersteller zu mischen erhöht die Anfälligkeit für Fehlermeldungen und Ausfälle.

Zusätzlich kann mit einer Videoüberwachung und mechanischen Sicherungen von Fenstern und Türen viel erreicht werden. Videokameras sollten schenkbar sein, bei Bewegung aufzeichnen und eine gute Bildqualität haben (auch im Dunkeln).

Vorteil einer Alarmanlage kann auch sein, bei seinem Versicherer bessere Konditionen zu bekommen. Und beim Einbau im Nachhinein besteht die Möglichkeit die Förderung durch den Handwerkerbonus zu nutzen.